Cairn Terrier von Abendland
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Seinen Namen hat der Cairn Terrier höchstwahrscheinlich vom gälischen Wort “cairn” - übersetzt “Stein, Steinhaufen, Steingrab”. Wahrscheinlich weil er sich vorzüglich für die Jagd im Geröll eignete oder/und weil er in den Farbtönen des schottischen Gesteins vorkam. Wie auch immer - der Cairn Terrier ist schottischen Ursprungs und von vier Terriern aus Schottland derjenige, der als letzter als eigenständige Rasse anerkannt wurde. Kenner der schottischen Terrier-Rassen sind jedoch der Meinung, der Cairn Terrier sei die älteste Form dieser Rassegruppe.

Schon im 16. Jahrhundert wird von Historikern ein Erdhund von Argyllshire in West-Schottland genannt: ein kleiner Terrier, der zur Jagd auf Fuchs und Dachs eingesetzt wurde. Man vermutet, dass dieser Erdhund der Urahne der heutigen schottischen Terrier-Rassen ist. Es ist bekannt, dass schottische Clans über viele Jahrzehnte Jagdterrier des gleichen Stammes züchteten, so dass Lokalrassen entstanden. Es werden hier insbesondere die Hunde der Familie MacDonalds von Waternisch, die der MacLeods in Drynoch [ältester Stamm auf der Insel Skye] und die der MacKinnon of Kilbride benannt. Die einen bevorzugten dunkelgraue und gestromte, die andern eher silbergraue und die dritten hatten Hunde mit allen Schattierungen von creme bis fast schwarz. Es wird vermutet, dass der Cairn Terrier von diesen drei Zuchten abstammt.

Die erste Eintragung eines Cairn Terriers - “Callamhor” von Mrs. A. Campell - erfolgte im Jahre 1907. 1909 wurden die ersten Cairn Terrier ausgestellt - wenn auch reichlich umstritten, denn als Rasse waren sie (noch) nicht anerkannt. Engländer der “guten Gesellschaft” verbrachten damals ihren Urlaub in Schottland und kehrten oftmals mit Hund nach Hause zurück. So kam es, dass man bald Cairn Terrier in den Parks von London sah. Und als der Prince of Wales, der spätere Georg V. sich mit seinem Cairn Terrier “Dochfour Molly” öffentlich zeigte stieg das Interesse an dieser neuen Rasse sprunghaft. Die Nachfrage war größer als die Geburtenrate und mancher Züchter wurde dazu verleitet Hunde aus zweifelhafter Abstammung als echte Cairns aus Schottland nach Endland zu vermitteln. Niemand wundert’s wirklich, dass in den Würfen der Hunde oft Scotties, Westies und Cairnies nebeneinander lagen.

1910 stellten Züchter (Mrs Campell und Miss Hawke) an der Cruft’s in der Klasse Skye Terrier ihre Cairnies aus und das obwohl eine Klasse für Cairn Terrier ausgeschrieben worden war. Die Richterin, Miss A.K. Clifton notierte: “Durch einen unglücklichen Fehler wurde eine Rasse, allgemein bekannt als Cairn Terrier, in diese Klasse gemeldet, und da ich nach dem Standard des Skye und Clydesdale Terrier Clubs zu richten hatte, konnte ich an diesen Hunden nichts finden, was an die Beschreibung eines Skye Terriers heranreichte, ich konnte nichts tun, als die Hunde als falsch gemeldet [wrong class] zu bezeichnen.”

Dies wollten die Züchter bewirken und nun kam Bewegung in die Rassefrage. Der Skye- und Clydesdale Terrier Club verlangte beim Kennel Club eine Unterredung, um die Fragen um die neue Rasse und deren Zugehörigkeit zu klären. Nach ausgiebiger Diskussion beschloss das Komitee des Kennel Clubs die Rasse nun als Cairn Terrier in das Register für britische, koloniale und ausländische Hunde ohne separate Klassifikation einzutragen - bisher wurde sie beschrieben als Short-Haired Skye Terrier. Alle bisher unter dieser Bezeichnung Short-Haired Skye Terrier registrierten Hunde wurden ab Juli 1910 als Cairn Terrier umschrieben. 1911 wurde der erste Standard in Edinburgh aufgestellt und im Mai 1912 bekamen die Cairn Terrier dann auch ein eigenes Register, was die Meldungen zu den Ausstellungen sprunghaft ansteigen ließ. Die Züchter richteten sich nach dem angestrebten Typ von Mrs. Campell und der Cairn Terrier wurde bald eine der populärsten Rassen Englands. Bis 1924 wurde in England das Einkreuzen von West-Highland-Terrier geduldet.

 

Die ersten Cairnies kamen Ende der zwanziger Jahre nach Deutschland.

Möge diese liebenswerte Rasse immer richtig verstanden sein, niemals zur Mode werden und/oder als Prestigeobjekt dienen.

Den “Krimi” über die Rassezulassung können Sie im Detail nachlesen im Buch UNSERE TERRIER - Ein Rassekompendium des Klub für Terrier e.V. von 1894 - erhältlich beim Klub für Terrier e.V. - oder/und Sie sprechen mich an.

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© Christina Metzroth - Bad Münster am Stein-Ebernburg [Rheinland-Pfalz] - 24/03/2015